#325: Mom Guilt: Warum du dich ständig schuldig fühlst
Shownotes
Nicht genug Zeit. Nicht genug Geduld. Nicht genug vorgelesen, nicht genug gespielt, nicht genug da gewesen. Wenn dieser innere Kommentar dich jeden Abend begleitet, dann ist diese Folge für dich.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Nicht genügend Zeit, nicht genügt gespielt.
00:00:04: Nicht genugend aufmerksam gewesen.
00:00:08: Nicht genug vorgelesen.
00:00:12: Die Liste ist eine lang oder?
00:00:16: Man gilt!
00:00:17: Ist wohl das neudeutsche Wort für... Mutter-Schuldgefühle und gerade wenn du Mutter mit einem toxischen Exbest dürften, die enorm sein.
00:00:27: Nämlich das ist das was ich auch immer wieder höre aus meiner Community.
00:00:31: Und falls du dich in solchen Gedanken gängen Wieder erkennst Dann bleibt bitte dran.
00:00:38: dann ist diese Folge für dich.
00:00:41: Woran liegt es eigentlich dass wir uns ständig schuldig fühlen?
00:00:46: Es ist definitiv hier kein Charakterfehler Sondern das ist diese Diskrepanz zwischen einem Mutterideal, was es überhaupt nicht gibt.
00:01:04: Dieses Klischee der Mutter die uns gegebenenfalls von Social Media vorgespielt wird.
00:01:13: Die der perfekten Mutter Ausstand für die Kindergarten, Brotdose.
00:01:25: Die alles ganz feinsäuberlich herrichtet.
00:01:28: Die immer nur ganz gesund und frisch kocht, nur bio.
00:01:32: Und draußen dem Kind tausend Sachen anbieten kann.
00:01:37: Ich kann dir versichern... Diese Frau gibt es nicht!
00:01:42: Und ich meine wenn du arbeitest egal ob selbstständig oder als Angestellte, ja dann hast du auch Darverpflichtungen wo du halt schon wieder nicht für das Kind da sein kannst.
00:01:55: Also die Situation ist real aber dieses Gefühl teilt glaube ich jede Mutter und zwar ganz besonders mit einem toxischen Ex der dir natürlich wie ein Geier darauf lauert solche Fehlhandlungen herauszufinden und dir dann aufs Butterbrot zu schmieren oder gar im Gericht zu erwähnen.
00:02:31: Aber davon darfst du dich sowieso freischwemmt, denn egal was du tust er wird immer irgendwas finden.
00:02:38: aber wir sind halt auf dem Ohr besonders empfindlich.
00:02:41: Ich kriege das immer wieder mit in meiner Community.
00:02:44: Schuldgefühle, dass wir nicht genügend für unsere Kinder tun.
00:02:49: Dass wir unsere Kinder nicht genügend begleiten können!
00:02:53: Dass wir in unserer eigenen Schwäche gerade wenn wir uns selber aus diesem Trauma dieser Beziehung herauslösen wollen, wenn wir das heilen wollen und wir stellen dann einfach nur fest, Das Kind ist so wichtig und wir wollen es beschützen.
00:03:15: Und wir wollen alles schneller, alles gelernt haben was man wissen muss um eine gute Mama zu sein.
00:03:23: Und das braucht halt einfach Zeit!
00:03:32: Ich meine ich habe natürlich auch... also ich kenne das natürlich auch.
00:03:37: Ich würde dir das jetzt hier nicht erzählen wenn ich das nicht selber kennen würde Und zwar als ich mich selbstständig gemacht habe.
00:03:43: Damals, da war mein Sohn ... sieben?
00:03:48: Acht!
00:03:49: So was in dem Dreh, acht Jahre war und... Ich hatte dann schon gedacht, dass er ja dann schon ein bisschen größer ist und so weiter und sofort.
00:03:59: und der Aufbau das hat halt wahnsinnig viel Zeit gekostet.
00:04:05: Ich hab zwar dann auch viel am Wochenende gemacht oder an den Kinderfreien Wochenenden aber Ich hatte eigentlich auch ständig ein schlechtes Gefühl, schlechtes Gewissen entweder dem Job gegenüber oder halt dem Kind wenn ich dann einfach noch schnell eine E-Mail schreiben musste.
00:04:23: Oder schnell nochmal was am Handy tippen musste und klar Corona.
00:04:33: Auch selbst heute gibt es Situation wo ich denke ich muss das jetzt zuerst machen Und dann erst kommt mein Kind.
00:04:42: Das ist natürlich ... das beißt sich, weil dieses Klischee, was uns hier so über die Jahre und Jahrzehnte so eingetrichtert wurde, das ist halt da!
00:04:55: Davon darf man sich tatsächlich auch ... davor muss man sich früher oder später freischwimmen.
00:05:00: Ich hab's jetzt auch leichter, aber wenn Sohn groß ist und er will eigentlich gar nicht mehr mit mir zusammenhocken... und das ist okay auch ganz normal.
00:05:12: Aber ich möchte dir gerne Wege aufzeigen, dass du lockerer damit umgehst.
00:05:22: Lockerer insofern das du dir klar machst alle Mütter haben dieses Gefühl.
00:05:31: und vor allen Dingen es gibt keine perfekte Mutter.
00:05:35: und weißt du den dritten Punkt?
00:05:38: Kinder brauchen keine perfekten Eltern Das brauchen die nicht.
00:05:44: Deine Tochter braucht keine perfekte Mama, sie braucht kein perfektes Vorbild immer adrett angezogen, immer gut finanziell dargestellt attraktiv weiblich charmant schlank ja alles wuppend.
00:06:06: nein das ist unerreichbar.
00:06:08: deine deine Tochter würde automatisch wahrscheinlich denken oh Das werde ich nie erreichen.
00:06:17: Und dementsprechend kannst du dich da auf jeden Fall schon mal entspannen, ja?
00:06:26: Wenn du dir solche Videos anschaust, anhörst oder auch dir Hilfe suchst in einem breiten, breiten Netz Anmöglichkeiten, dann tust du schon unglaublich viel um eine bessere Mama zu sein.
00:06:41: Um eine besseren Frau zu werden!
00:06:44: Vielleicht bist Du auch schon auf diesem Pfad der Optimierung?
00:06:49: Ich selber... guck auch immer, wie ich mich verbessern kann.
00:06:53: Weil das gehört natürlich dazu!
00:06:56: Ich will mich natürlich entwickeln.
00:06:59: Ich muss mich nicht zu hundert Prozent optimieren weil das geht nicht.
00:07:03: aber so dieses eine Prozent mehr.
00:07:07: Nicht diese Hundert Prozent die gibt es nicht Aber so besser als letztes Jahr.
00:07:13: und der Maßstab und das ist ganz wichtig ist nicht jemand anders.
00:07:20: Der Maßstab ist nicht die Influencerin auf Insta, deren Leben du eh nicht im Detail kennst.
00:07:31: Ja?
00:07:33: Der Maßstart ist immer du selbst!
00:07:38: Du bist dein Benchmark, niemand anderes.
00:07:43: und wenn du dich selber mit dir vergleist von vor einem Jahr Und da feststellst, was du alles in diesem Jahr geleistet hast und was du alle schon getan hast.
00:07:55: Und was du für schöne Erlebnisse mit deinem Kind oder deinen Kindern gehabt hast.
00:08:01: Das ist das worum es geht!
00:08:08: Also klar machst du Fehler?
00:08:15: Ich mache auch Fehler.
00:08:17: Jeden Tag neu.
00:08:19: Darauf raus lernen wir gar keine Frage.
00:08:22: anstelle eines Schuldgefühls würde ich dir eher anbieten, dass du dir sagst okay was habe ich aus diesem Fehler gelernt und wie kann ich das meinem Kind vermitteln.
00:08:38: Wie kann ich es meinem Kind vorleben?
00:08:40: Dass ich aus diesen Fehler gelernt habe damit auch dein kind lernt aha Fehler machen ist schon ok wenn man was daraus lernt und die nicht wiederholt Oder zumindest beim zweiten oder dritten Mal, dann nochmal kurz merkt okay.
00:08:56: Ich mache jetzt den Fehler schon zum dritten mal was ist da los und dass man das immer wieder auch neu angehen kann und daraus lernen kann.
00:09:06: So sind wir nun mal gestrickt!
00:09:09: Wir lernen aus unseren Fehler, wir lernen nicht daraus was gut läuft Und dementsprechend kann man solche Situationen, in denen es nicht rundläuft.
00:09:20: In denen man nicht gut genug ist oder viel getan hat einfach viel mehr rausziehen und anstelle dir von diesen tausend Baustellen die du gerade in deinem Leben offen hast Du dir eine rausnimmst und sagst okay was ist mir wirklich wichtig?
00:09:42: Und dann spielen hier Themen wieder eine große Rolle, in denen du dir einfach klar machst nach welchen Werten möchtest du leben.
00:09:54: Jetzt hast du natürlich das Kind oder die Kinder, die eine extrem wichtige Rolle spielen.
00:10:01: aber es gibt ja noch andere Werte, die dir wichtig sind nicht nur Familie sondern Es gibt in unserer Gesellschaft über hundertzwanzig, hundredvierzig – je nachdem wo du guckst – Werte.
00:10:19: Nach denen wir Menschen leben!
00:10:25: Aber deine ganz eigene, eniduelle Wertekombi die macht dich aus und da ist es unglaublich hilfreich zu wissen welche sind denn deine Top drei oder sagen wir mal top fünf Werte?
00:10:40: Und wenn du dir das anguckst und dann verstehst du auch mehr, okay.
00:10:43: Dann konzentrierst du dich einfach mehr auf diese drei oder fünf Top-Werte und sagst ja ok da möchte ich mich darauf konzentrieren.
00:10:53: Ja?
00:10:54: Da kannst du zum Beispiel sein dass du halt den Haushalt nicht... ordentlich genug machst im Sinne von, weil dir das nicht so wichtig ist.
00:11:05: Sondern weil du einfach mehr mit den Kindern unternehmen willst und du total gerne draußen in der Natur bist oder gerne sportelst mit den Kinder.
00:11:15: Und das ist dir halt wichtiger!
00:11:18: Es soll jetzt nicht bemerken was wir andere sehen sondern das soll nur für dich gelten damit du weißt okay Das ist mir wichtig.
00:11:29: und wenn ich nach diesem Prinzipien lebe, nach diesen Werten.
00:11:33: Wenn ich das was mir wirklich wichtig ist ganz nach oben pusche dann stellt sich ein Gefühl der Zufriedenheit ein Und dann lebe ich authentisch und das kriegt dann auch mein Kind mit.
00:11:48: und dann... ...wenn dass mein Kindmitkrieg wie authentisches Leben funktioniert Dann Ist das auch ein unglaubliches Plus für eure Bindung?
00:12:04: Weil ein Kind wird immer dahintendieren, sich sicher zu fühlen da wo die Authentizität ist.
00:12:12: Da wo nicht irgendwie was vorgeschützt wird.
00:12:15: Was gar nicht da ist.
00:12:18: Nur weil man meint, man muss das alles so tun.
00:12:23: Also ich persönlich bin ja der Meinung dass du die perfekte Mutter für dein Kind bist, genau für dein kind.
00:12:33: Dass ihr zwei oder drei oder vier hier nachdem wie viele Du hast absolut ein perfektes Team sein das das sich so finden musste.
00:12:47: also weniger schuldig fühlen und mehr dich darauf zu konzentrieren was Du wirklich willst in Deinem Leben was du wirklich ausmacht.
00:13:05: Und das mit deinen Kindern zu teilen, damit gibst du deinen Kindern ein unglaubliches Geschenk mit!
00:13:17: Wenn Du solche Themen weiter verfolgen möchtest dann abonniere gerne meinen Newsletter den Mutmar Freitag.
00:13:27: Den Link findest Du hier unterhalb des Videos.
00:13:30: Ich würde mich sehr darüber freuen und auf meinem Kanal Hier gibt es noch jede Menge schöne Videos für dich mit weiteren hilfreichen Tipps rund um deinen Alltag als Mutter mit einem toxischen Ex-Partner.
00:13:48: Und ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du mehr und mehr deine innere Balance dein inneren Mut findest und reaktivierst Dich wirklich freimachen kannst von der Konditionierung deines toxischen Ex und der Person, die davor waren.
00:14:12: Und dich schon angefangen haben zu konditionieren so dass du dich selber nicht mehr gefunden oder verloren hast.
00:14:20: Das ist jetzt vorbei!
00:14:21: Du bist auf einer anderen Reise bis auf einem anderen Weg und dabei begleite ich dich sehr gerne.
00:14:28: nur Mut widert.
00:14:29: Du schaffst das.
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