#318: Kein Vater vs. toxischer Vater – was schadet mehr?
Shownotes
„Das Kind braucht beide Eltern" – aber was, wenn einer davon hochtoxisch ist? Was Gerichte ignorieren und was dein Kind wirklich braucht.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Mut-für-Mütter-Podcast.
00:00:05: Ich freue mich, dass du wieder dabei bist.
00:00:08: Braucht ein Kind wirklich beide Eltern?
00:00:10: Das möchte ich in dieser Folge mit dir besprechen!
00:00:14: Denn Du hast diese Aussage wahrscheinlich auch gehört.
00:00:19: aber natürlich braucht das Kind sein Vater.
00:00:22: Das Kind braucht beide Eltern ja... Und ich glaube nicht.
00:00:30: Ich glaube aber auch, dass wir hier nicht pauschal eine Lösung über alle Kinder kippen müssen und das wir uns hier wirklich das ganz norsiert anschauen sollten.
00:00:46: Denn der zentrale Punkt um den es uns ja geht ist wie kommt das Kind am besten durch diese Kindheit.
00:00:56: Wie können wir unsere Kinder am besten begleiten, dass sie zu resilienten ausgeglichenen auch bindungswilligen Erwachsenen werden?
00:01:07: Das ist so...das ist das Kernziel!
00:01:11: Wir müssen den Kindern ein gutes Fundament mitgeben.
00:01:17: Jetzt haben wir aber nun mal die Situation, dass wir Ex-Partner haben, eher pathologische, nazistische Persönlichkeitsstörung haben können oder wie auch immer die Persönlichkeitstörung heißt.
00:01:33: Aber zumindest in ihrem Verhalten sich toxisch zeigen so und das ist jetzt ein Fakt den wir selber gar nicht kontrollieren können.
00:01:44: Das ist die Situation.
00:01:45: Und jetzt genau zu schauen und zu gucken Wie gehen wir jetzt mit der Situation um Und wie machen wir dem Gericht oder dem Helfer-System klar, dass dieser Vater den Kind definitiv nicht gut tut und das ein Kind so einen Vater eben nicht braucht?
00:02:09: Jetzt gucken wir uns doch erst einmal die generelle Haltung des Helfersystems und des Familiengerichts an.
00:02:21: Die grundsätzliche Prämisse im System lautet, dass beide Eltern gleichermaßen erziehungsfähig sind.
00:02:30: Dass beiden Eltern gleichermaßen kooperationsfähig sein.
00:02:35: Dass beide Eltern ein Interesse daran haben, das es den Kind sehr gut geht und sie das Beste für das Kind wollen.
00:02:45: Und dass beide Eltern in der Lage sind zusammen zu kooperieren, eine Lösung zu finden.
00:02:54: Das ist die Grundprämisse!
00:02:56: Und wenn man jetzt nochmal im Hinterkopf hat, wie das Problem in zerstrittenen Familien oder dysfunktionalen Familien früher aussah vor zwanzig, dreißig, vierzig Jahren die Müttergeneration davor und davor.
00:03:16: Da sah die Situation eher so aus dass die Männer dann einfach gingen und die Familie verlassen haben Und das Kind dann auch darstellt und sagt, was habe ich getan?
00:03:24: Dass der Vater kein Interesse mehr an mir hat.
00:03:29: Ja, und auch das hat zur fürchterlichen Grundüberzeugung geführt die dann auch zu anderen Lebensläufen geführt haben.
00:03:42: Wenn man sich jetzt so vorstellt wenn man alles im Hinterkopf hat die Prämisse des Familiengerichtsystems Und dass wie Männer früher ihrer Verantwortung der Familie und den Kindern gegenüber nicht nachgekommen sind, aus was wir gründen auch immer.
00:04:00: Dann kann man schon verstehen das dann das Helfer-System sagt oh da ist jemand der sagt er möchte sich um seinen Kind kümmern?
00:04:08: ja und dem müssen wir jetzt da entsprechend den Weg ebnen.
00:04:14: ich kann das alles verstehen.
00:04:17: Und wenn du mich jetzt fragst, was ist denn schlimmer für das Kind?
00:04:22: Einen komplett abweselnd Vater der sich nie wieder meldet und das Kind einfach vergisst.
00:04:30: Und das Kind verlassen wird?
00:04:35: oder einen hoch aggressiven, hoch pathologischen Vater, der das Kind manipuliert eine Gehirnwäsche vornimmt quasi und ihm einredet dass die Mutter eine schlechte, schlimme Person ist, die es unbedingt zu vermeiden gilt und Glaubenssätze einpflanzt an denen das Kind noch Jahrzehnte lang zu knabbern hat.
00:05:03: Was wird da wohl schlimmer sein?
00:05:09: So oder so?
00:05:12: Kinder mit solchen Vätern haben eine tatsächlich ein größeren Rucksack, den Sie gleich von Anfang an mit in Ihr Leben nehmen.
00:05:27: Und es gibt darauf keine, wie soll ich sagen?
00:05:34: Keine fertige Lösung!
00:05:35: Wir Mütter müssen auch sicherlich schauen dass wir lernen loszulassen von dem Gedanken das wir unser Kind vor allem beschützen müssen vor allem was da kommen kann.
00:05:50: Das können wir nicht.
00:05:51: Wir können auch nicht vor toxischen Lehrern beschützen, wir können nicht vor dem Bulli auf einem Schulhof beschützen.
00:05:58: Wir kann nicht vor einem ungerechten Benotungssystem beschützen!
00:06:07: Ja, wir können nur in dem Moment unser Bestes geben.
00:06:10: Unser Kind zu begleiten nach bestem Wissen und Gewissen mit unserer ganzen Liebe, mit unserer Ganzenempathie.
00:06:18: Und wir können unsere Kinder dahingehend begleiteten mit der jeweiligen Situation besser umgehen zu lernen.
00:06:26: Wie wird das tun?
00:06:27: indem wir es selber vorleben?
00:06:31: Indem wir es selbst lernen mit einem toxischen Bulli umzugehen indem wir selber verinnerlichen, was ist unser Wert?
00:06:41: Ich bin wertvoll.
00:06:44: Und wenn dieser Mensch denkt er braucht mich nicht oder der will mir irgendwas einreden dann ist das sein Thema und ich sortiere das für mich anders um.
00:07:00: Da hatte halt dein Kind einen unglaublich wichtigen stabilen Anker.
00:07:07: wenn du sobald bist, ja?
00:07:09: Wenn du auch selbst mit dieser Situation umgehen gelernt hast.
00:07:16: Lass uns aber einmal kurz nochmal auf diesen Standardsatz zurückkommen dass das Kind beide Eltern braucht.
00:07:27: und wenn wir uns jetzt mal in dieser Situation... Du bist hier auf meinem Kanal.
00:07:31: ich bin Coach für Mütter mit einem toxischen Ex-Partner.
00:07:33: deshalb konzentriere mich nur darauf für die Situation, wenn empathische Frauen mit einem Mann zusammen waren, mit dem sie gemeinsame Kinder haben und der Mann hat eine nazistische Persönlichkeitsstörung, mutmaßliche Nazistische-Persönlichkeitschung also in seinem Verhalten toxisch der Frau und den Kindern gegenüber sich gibt.
00:08:00: Also deshalb konzentriere ich mich nur darauf.
00:08:02: und deshalb lass uns jetzt mal die Vaterrolle angucken.
00:08:08: Was braucht denn ein Kind oder was benötigt?
00:08:12: Ein Kind in seinem Vater.
00:08:16: Ja, ein empathischer Vater gerade bei Jungen zum Beispiel.
00:08:22: Lass uns das mal aufteilen zwischen Jung und Mädchen.
00:08:25: Ein Junge begreift spätestens mit ungefähr sieben Jahren... Ah!
00:08:32: Das ist ein Mann der guckt seinen Papa an.
00:08:35: Ich bin auch ein Junge das heißt ich werde auch später einen Mann.
00:08:39: Ach, das ist da!
00:08:41: Da gehe ich hin.
00:08:42: Der lebt mir das vor.
00:08:44: so ist es wenn man Mann ist und beim Mädchen hat der Vater eine andere Rolle.
00:08:52: Das ist der erste Mann in ihrem Leben Und er kann Wenn er sehr empathisch und einfühlsam ist dass Mädchen Anleiten auch ihre.
00:09:06: Nicht nur Ich bin du bist meine Prinzessin like Attitüde, sondern du hast eine Stärke in dir.
00:09:16: Ja?
00:09:17: Also der Junge sollte von einem Vater, der seine Männlichkeit nicht toxisch auslebt!
00:09:26: Das heißt also... Der selber in seiner Männlichkeit ruht, der selber auch seine Gefühle zeigt.
00:09:33: Davon kann ein Junge lernen und kann sehen, aha, Männigkeit bedeutet halt da zwar schon mehr Push in die eine Richtung, aber ein Mann darf auch Gefühle zeigen.
00:09:45: Ein Mann darf empathisch sein und respektiert die Frauen und ein Mädchen lernt ach der Papa spielt mir das ich in meiner Weiblichkeit okay bin dass ich nichts nicht schlecht bin nur weil ich kein Junge bin.
00:10:07: Der Vater zeigt mir aber auch, dass ihm mehr steckt.
00:10:10: Dass ich auch da diesen Push zeigen kann.
00:10:14: Also prinzipiell wenn ein Vater in seiner gesunden Männlichkeit lebt ist er unglaublich wertvoll für seine Kinder weil er zeigt was es heißt In dem männlichen Momentum zu sein und auch das ein Mädchen ein männliches Momentum haben kann.
00:10:34: Ein bisschen mehr Push, komm, da schaffst du.
00:10:37: Du schaffs das!
00:10:39: Also all das was dieses nach vorne drängen... Das ist eine wichtige Komponente und Fähigkeit die wir alle auch in uns tragen.
00:10:51: Und ein glückliches, resilientes Leben basiert nur mal darauf dass wir hin- und herschwingen zwischen dem weiblichen und den männlichen Prinzip Ja?
00:11:03: Und ein Souveräner in seiner Männlichkeit stabiler Mann und Vater.
00:11:12: So einen Menschen, das brauchen unsere Kinder definitiv!
00:11:17: Definitiv!
00:11:19: Wenn wir uns jetzt angucken wie sieht es denn aus mit den hochtoxischen Vätern?
00:11:27: was zeigen sie ihren Kindern?
00:11:29: eine toxische Männlichkeit.
00:11:33: die Jungen werden angestachelt, den wird Aggression beigebracht.
00:11:40: Da ist es alles ungenügend und eher kalt.
00:11:47: Da fehlt die Empathie, da fehlt das Verständnis für die Weiblichkeit.
00:11:55: Alles weibliche wird abgelehnt, alles schwache wird abgelehnt... Und die Tochter erfährt sie ist nicht genug!
00:12:03: Sie isst weiblich, sie isst kein Junge.
00:12:05: Das wird natürlich nicht direkt gesagt, aber es wird transportiert.
00:12:11: Ja und brauchen unsere Kinder solche Väter in ihrer Funktion?
00:12:19: In der Väterrolle?
00:12:22: Ne, brauchen sie nicht!
00:12:26: Kein Kind braucht einen solchen Vater.
00:12:30: ein Kind braucht ein männliches Vorbild Ein Vorbild für Männlichkeit die nicht toxisch ist.
00:12:41: Ein Kind braucht keinen Vater, der aggressiv ist, der keine Impulskontrolle hat.
00:12:48: Der immer nur schimpft und immer nur negativ drauf ist.
00:12:53: Der niemals lacht mit anderen oder über sich selbst.
00:12:59: Der keine Fehler eingestehen kann.
00:13:03: Der nicht liebevoll reden kann.
00:13:07: Solchen Vater braucht kein Kind!
00:13:12: Ein Kind braucht nicht beide Eltern.
00:13:15: Ein Kind braucht vor allen Dingen liebevolle Eltern.
00:13:19: Liebevolle Ältern, damit es aufwachsen kann in der Gewissheit das ist okay ist, dass er ein wertvoller Mensch ist.
00:13:32: Das ist okay so wie es ist mit all seinen Fehlern, mit all seine Schwächen und mit all sein Stärken!
00:13:45: Wir brauchen mehr Gesundemännlichkeit.
00:13:52: Ja, es gibt auch noch den Part der toxischen Weiblichkeit ohne Frage.
00:14:04: Also wenn du mich fragst ich wünsche mir für unsere Kinder männliche Vorbilder die ihnen zeigen was in ihnen steckt und die das herauskitzeln können Die eher Mentoren sind eher auch Coaches Für ihre eigenen kinder als manipulatoren und aggressoren.
00:14:32: Und auch da gilt finanziert.
00:14:36: Wenn es jetzt darum geht, soll dann das Kind überhaupt keinen Umgang mehr mit diesen Menschen haben?
00:14:42: Es gibt sicherlich feine Nuancen – auch in der Toxizität und in den Verhaltensweisen von toxischen Menschen.
00:14:50: Ja!
00:14:51: Und wenn du meinen Test kennst, dann kennst du ja die unterschiedlichen Typen, die ich ins Schubladen gepackt habe auf Basis ihres Verhaltens, was sie im Alltag zeigen in der Familie.
00:15:04: Da gibt es den Mitläufer, den gemeinen Mistkerl und den Teufel schlechthin.
00:15:09: Und zwischen diesen drei Schubladen gibt es Nonsen.
00:15:13: Das heißt halt auch, dass ein Kind durchaus davon lernen kann wenn es Umgang hat mit einem toxischen Menschen, der jetzt vielleicht in die Kategorie Mitläufen oder auch Gemeiner Mistkerlt passt.
00:15:29: Das ist Lern mit solchen toxischen Menschen umzugehen und zwar auch durch dein Beispiel als Mutter.
00:15:35: Durch dein Beispiel, weil du zeigst wie du mit diesen Menschen umgehst.
00:15:44: Und das heißt also nicht automatisch dass diese Kinder keinen Umgang mit ihrem Vater haben sollen dass sie daraus lernen können und das sie nicht automatisch zu unglücklichen Erwachsenen werden.
00:16:01: Klar, Sie müssen alle dann später irgendwann einmal während Sie das realisieren was in Ihrer Kindheit da passiert ist.
00:16:07: Und das ist dieser Rucksack den die Kinder mitnehmen und denen wir selber nicht abnehmen können also wo wir selbst als Mütter loslassen lernen müssen.
00:16:19: Aber es gibt definitiv Definitiv Väter Die sind so hochtoxisch Das ist besser wäre, die Kinder keinen Umgang mehr haben zu lassen.
00:16:35: Weil den Schaden, den diese Männer in der Psyche ihrer Kinder anrichten, der is so immens dass es das eine gute und souveräne Entscheidung zum Schutz des Kindes und gegensätzlich zudem was dieser Vater repräsentiert dass da eine mutige Entscheidung der Gerichte sicherlich besser wäre als dieses Versagen, was teilweise tatsächlich im Gerichtssaal passiert.
00:17:21: Wir können da nicht mehr weggucken!
00:17:24: Wir müssen ganz genau hinschauen und wir müssen gute Entscheidungen für die Kinder treffen.
00:17:29: Und ein Merkmal ist wie toxisch dieser Mensch ist Wie aggressiv er ist.
00:17:39: Was übernimmt dieses Kind von diesem Mann und hat er wirklich eine gute Vorbildfunktion für die kommende Generation, die später mal dafür sorgen wird dass dieser Laden das Land, die Welt am Laufen bleibt?
00:18:03: Mutige Entscheidungen braucht es jetzt.
00:18:08: Und ein nonossiertes Betrachten Und manchmal sind die Dinge sehr viel einfacher, als man glaubt, wenn man so im Klein-Klein von irgendwelchen Gutachten steckt.
00:18:19: Manche Sachen sind so offensichtlich!
00:18:22: Man muss nur wollen und genauer hinkucken wollen.
00:18:35: Und das schätze niemals deine Aufgabe, liebe Mama.
00:18:46: Und erkenne aber trotzdem auch wo du loslassen kannst und wo dann am Ende doch alles gut wird.
00:18:54: Und vertraue immer deiner Intuition!
00:18:59: Vertraue darauf, dass auch du wachsen wirst – das nicht alles so bleibt wie es jetzt ist.
00:19:06: Dass sich Dinge verändern.
00:19:10: Vertrau darauf nur Moods wie Tat.
00:19:17: Du schaffst
00:19:17: das!".
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